David

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Viola
Byol Kang
Violine
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Violoncello
Daniel Röhn
Violine
David Adorján
Violoncello
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Violine
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Viola
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Violine
Rahel Maria Rilling
Violine
Sara Maria Rilling
Viola
Yejin Gil
Klavier
Zvi Plesser
Violoncello

Yejin Gil

Yejin Gil ist eine herausragende, vielfach preisgekrönte junge Pianistin. Sie vereint technische Brillanz mit musikalischem Anspruch und dem kompromisslosen Streben nach künstlerischer Authentizität. Schwerpunkte ihres Schaffens liegen sowohl im klassisch-romantischen Repertoire als auch in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihr fulminantes CD-Debüt mit Werken von Chin, Ligeti, Boulez und Messiaen gewann 2014 auf Anhieb den „Coup de Coeur“ der Académie Charles Cros, einen der wichtigsten Kritikerpreise Frankreichs und sorgte auch in England für Begeisterung: „Gil has the fingers to articulate the densest, fast-moving passages in such music with dazzling precision, but everything she does is also perceptive and utterly musical, none of the wit in either set eluding her.“ (The Guardian)

In den letzten Jahren arbeitete sie dabei eng mit Komponisten wie Unsuk Chin, Pierre Boulez, Philippe Hurel, Heiner Goebbels, Helmut Oehring, Martin Matalon oder Oscar Strasnoy zusammen und war mit Klangkörpern wie dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Staatskapelle Halle, der Anhaltischen Philharmonie Dessau, den Percussions de Strasbourg, dem Ensemble Court-Circuit und dem Zafraan Ensemble zu hören. 2014 trat sie als Artist in Residence beim Impuls-Festival in Brüssel, Berlin, Magdeburg und Halle in Erscheinung, u.a. mit Bernsteins Klavierkonzert „The Age of Anxiety“, und wurde live im MDR übertragen. Ende 2015 erschien ihre zweite CD mit einem Mussorgski-Programm, das zuletzt auch bei Recitals in Frankreich und Deutschland zu erleben war. Im Juli 2016 war sie zudem in „Turangalîla“ des Hamburg Ballett und John Neumeier zusammen mit Valérie Hartmann-Claverie unter der Leitung von Kent Nagano auf der Bühne der Hamburgischen Staatsoper zu erleben.

In der aktuellen Saison debütiert Yejin Gil als Solistin mit neuen Programmen unter anderem bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Thüringer Bachwochen, den Hamburger Philharmonikern unter Kent Nagano und der Magdeburgischen Philharmonie unter Hans Rotman und arbeitet an einem Programm mit Jörg Widmann, David Adorjan und Rahel Rilling sowie einem Duoprojekt mit Kai Schumacher. Schwerpunkte bilden dabei Werke von Messiaen, Connesson, Debussy, Skrjabin, Liszt und Bach sowie einige Auftragskompositionen. Im Herbst 2016 spielt sie im Teldex Studio Berlin ein Skrjabin-Album für das junge Berliner Label bastille musique ein, das kürzlich für seine ersten beiden Veröffentlichungen vom Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde.

International trat Yejin Gil bisher bei Veranstaltungen wie Klavier Festival Ruhr, Kasseler Musiktage, IFCP Festival New York, Frontiers Plus Birmingham, Young Euro Classic Berlin, International Piano Festival La Roque d’Anthéron, Acanthes Festival Metz, Tongyeong International Music Festival, The Reflective Musician Oslo, Composer in Residence Festival Stavanger, Encuentros Buenos Aires, Festival de Sully et du Loiret oder Choriner Musiksommer in Erscheinung und konzertierte in Konzertreihen und Sälen wie dem Grand Théâtre de Genève, der Essen Philharmonie, dem Théâtre des Bouffes du Nord, der Salle Cortot Paris, der Weimarhalle, dem Konzerthaus Berlin und dem Seoul Arts Center.

Yejin Gil begann ihre pianistische Ausbildung im Alter von fünf Jahren. Nach erfolgreichem Abschluss an der in Korea führenden Seoul National University zog es sie nach Deutschland, wo sie an der Folkwang Universität Essen bei Prof. Bernhard Wambach und Prof. Michael Roll ihr Diplomstudium und Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte. Während ihrer Ausbildung nahm sie mit großem Erfolg an Wettbewerben teil, u.a. der Korea National Competition (Erster Preis), dem Köhler-Osbahr-Wettbewerb (Erster Preis) und dem Orléans Concours International (Gewinnerin und einzige Finalistin mit vier Hauptpreisen: Prix Nadia Boulanger, Prix Albert Roussel, Prix Sacem, Prix Hitachi sowie Sonderpreis für die beste Interpretation von Philippe Hurels Stück „Interstices“). Yejin Gil arbeitet und lebt in Berlin.
 
(Foto: Peter Adamik)

www.yejingil.com
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