David

Bumjun Kim (Korea/Frankreich)

Bumjun Kim wurde 1994 in Südkorea geboren und kam im Alter von sieben Monaten nach Frankreich.Den ersten Cellounterricht erhielt Bumjun mit sechs Jahren bei Paul Julien. Später wechselte er zu Xavier Gagnepain an die Musikschule Boulogne-Billancourt, bevor er im Alter von 15 Jahren an das Pariser Konservatorium kam, wo er bei Philippe Muller studierte.
 
Bereits im folgenden Jahr war Bumjun beim „Festival of Arcs“ mit einer Aufführung der Solosonate von Zoltán Kodály zu Gast, die live auf Radio France Musique übertragen wurde.Vom koreanischen Botschafter in Paris wurde Bumjun überdies eingeladen, die musikalische Gestaltung einer Veranstaltung zu Ehrung von Jacques Lang, dem ehemaligen französischen Kulturminister, zu übernehmen.
 
Sein Debüt in Südkorea spielte Bumjun in der Konzertreihe  „Kumho“ im Jahr 2009, und auch 2014/15 trat er im Rahmen dieser Reihe auf.Anschließend erwarb Bumjun seinen zweiten Masterabschluss bei Troels Svane an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie einen Diplomabschluss bei Jérôme Pernoo in Paris.
 
Momentan ist Bumjun Stipendiat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und hat die Gelegenheit, das sinfonische Repertoire mit den besten Musikern und Dirigenten der Gegenwart kennenzulernen.
 
In seinem musikalischen Leben durfte Bumjun namhaften Musikern wie Seiji Ozawa, Frans Helmerson, Arto Noras, Ivan Monighetti, Jens Peter Maintz und Gary Hoffman begegnen. Als begeisterter Kammermusiker war er bereits bei zahlreichen Festivals zu Gast wie beispielsweise der Seiji Ozawa Akademie in der Schweiz, dem „Festival of Arcs“ in Frankreich, dem „Chamber Music Center“ Paris, dem Festival „Printemps des Arts of Monte Carlo“ in Monaco, dem Festival „Cap Ferret“ und dem „Tongyeong International Music Festival“ in Südkorea.
 
Bumjun spielt ein Cello von Giovanni Paolo Maggini (Brescia ca. 1600) , das ihm von der Stiftung Kumho zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus wird er seit 2016 von verschiedenen Stiftungen gefördert („Banque Populaire“, „Adami“, „Safran“, „L’Or du Rhin“).

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